Filmforum Höchst

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Hivshu der Shamane wird leider am Mittwoch nicht Anwesend sein. THE PRIZE OF THE POLE - SPUREN IM EIS findet, wie angekündigt statt.

Aufblende

Zu Beginn des Monats zeigen wir noch einmal Paddy Breathnachs Spielfilm VIVA mit den kubanischen Stars Luis Alberto Garcia, Jorge Perugorria und Héctor Medina, der den Konflikt zwischen dem 18jährigen Jesus, der in einer Travestie-Bar in Havanna auftritt und seinem gerade aus dem Gefängnis entlassenen Vater behandelt. Der Film war der große Publikumserfolg des Festivals „Cuba im Film 2016“.
Ein anderer Publikumserfolg im Filmforum, Maren Ades TONI ERMANN, ist ebenfalls noch einmal im Oktober zu sehen.

Die prekären Arbeitsverhältnisse von Erntehelfern in der französischen Weinregion Gaillac beschreibt Paul Lacoste in seinem Dokumentarfilm VENDAGE – VON TRAUBEN UND MENSCHEN. Wir laden unser Publikum am 4. Oktober zu einer kleinen Verkostung von Weinen des im Film gezeigten Weinguts Plageoles ein.

Nach zwei Jahren Pause präsentieren wir in Zusammenarbeit mit „JXK- Studierende Frauen aus Kurdistan“ und  „Amara - Kurdische Frauenrat Frankfurt“   in der „Kurdischen Filmwoche“ Einblicke in das Filmschaffen in den kurdischen Gebieten der Türkei und des Irak.
Neben den Spielfilmen WERE DENGÊ MIN –  FOLGE MEINER STIMME von Hüseyin Karabey, KLAMA DAYIKA MIN – SONG OF MY MOTHER von Erol Mintas und BÎRANÎNÊN LI SER KEVIRÎ - MEMORIES ON STONE des kurdisch – irakischen Regisseurs Shawkat Amin Korki zeigen wir die Dokumentarfilme SARA -JIYANA MIN HER ŞER BÛ  - MEIN GANZES LEBEN WAR EIN KAMPF von Dersim Zerevan und BAKUR – NORDEN von Çayan Demirel & Ertuğrul Mavioğlu, der auf dem Istanbuler Filmfestival 2015 nicht zur Aufführung kommen durfte. Daraufhin hatten zwanzig Regisseure – unter anderen auch Nuri Bilge Ceylan – ihre Filme aus den verschiedenen Sektionen des Festivals zurückgezogen. Außerdem wird als deutsche Erstaufführung Bernard Henri Lévys in Cannes vorgestellter Film PESHMERGA über die kurdischen Einheiten, die im Kampf gegen den sog. Islamischen Staat stehen, zu sehen sein.
Im März dieses Jahres beging der polnische Regisseur Andrzej Wajda - der große Geschichtenerzähler, der diese Kunst zur Meisterschaft gebracht hat - seinen 90. Geburtstag. Ein Grund für uns, in einer kleinen Reihe an das Filmschaffen Wajdas zu erinnern und Filme zu zeigen, die lange nicht mehr in deutschen Kinos zu sehen waren, aber unbedingt zum Kanon der europäischen Filmgeschichte gehören. In Zusammenarbeit mit Kino 81/2 in Saarbrücken, das diese Reihe initiiert hat und der Deutsch – Polnischen Gesellschaft Frankfurt / Freundeskreis Frankfurt – Krakau zeigen wir seine Filme ZIEMIA OBIECANA - DAS GELOBTE LAND, CZŁOWIEK Z MARMURU - DER MANN AUS MARMOR, CZŁOWIEK Z ŻELAZA - DER MANN AUS EISEN und DANTON.
Wir freuen uns ganz besonders, dass der Hauptdarsteller der Filme DER MANN AUS MARMOR und DER MANN AUS EISEN Jerzy Radziwillowicz aus diesem Anlass am 8. Oktober zur Aufführung des Films DER MANN AUS EISEN (Goldene Palme, Cannes 1981) ins Filmforum kommen wird.

Ähnlich wie Hannelore Hoger als Geschichtelehrerein Gaby Teichert in Alexander Kluges Film DIE PATRIOTIN nach der deutschen Geschichte grub, so legen die Protagonisten in Corneliu Porumboiu Film DER SCHATZ bei ihrer Schatzsuche – mit mehr Erfolg als seinerzeit Gaby Teichert -  die jüngere Geschichte Rumäniens frei, indem sie nach einem vermuteten Schatz suchen.
Der schwarz – humorige Film wurde bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes in der Sektion „Un certain regard“ mit dem „Prix un certain talent“ ausgezeichnet. Wir zeigen ihn ab dem 20. Oktober.

Endlich wieder ein Fatih Akin Film: Mit TSCHICK hat Akin den Jugendromanbestseller Wolfgang Herrndorfs kongenial verfilmt, indem es ihm gelungen ist „das flüchtige Jugendgefühl einzufangen, die Unmittelbarkeit und Unsicherheit der Wahrnehmung, den Leichtsinn und die Waghalsigkeit, den Trotz und den ´Sturm und Drang´, mal himmelhochjauchzend , mal zu Tode betrübt“ (epd Film 9/ 2016).
In der Musik fanden und finden Jugendrevolten und Opposition oft ihren Ausdruck und werden durch sie gleichzeitig gefördert. Mit den Filme RAVING IRAN von Susanne Regina Meures und A PEINE J´OUVRE LES YEUX der tunesischen Regisseurin Leyla Bouzid zeigen wir zwei Filme in denen die Musik als Befreiungsmittel eine wichtige Rolle spielt.
In seinem Film MALI BLUES dokumentiert Lutz Gregor nicht nur die Musik Malis, deren Interpreten und deren Einfluss auf den Blues, sondern auch die politische Situation im Mali und den Versuch von islamistischen Gruppen, die Musik zu unterdrücken. Auch in Mali ist die Musik ein Akt des Widerstands und der Hoffnung zugleich.  
Am 22. Oktober präsentiert „Aufblende e. V.“ Kurt Maetzigs 1965 entstandenen Film DAS KANINCHEN BIN ICH, der in der DDR einem Aufführungsverbot unterlag und erst 1990 seine Premiere erlebte.„Aufblende“ führt damit die Filmreihe „70 Jahre DEFA“ weiter. Zu dem Film wird es, wie gewohnt, weine Einführung geben.

Und schließlich ist das Türkische Filmfestival Frankfurt (31. 10. – 5.11.) wieder bei uns zu Gast und präsentiert am 1. und 2. November vier Filme, die sich mit der Situation von Frauen und Mädchen in der Türkei befassen.
Neben großen Kinoerfolg MUSTANG werden die Filme SAKLI – SECRET, TOZ BEZI – DAS STAUBTUCH und NADIDE HAYAT zu sehen sein.
 
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