Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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Hinweis: Auf dem Web-Portal Talk-Walks finden Sie Informationen zu einem Audio-Spaziergang durch Frankfurt-Höchst. An 20 Stationen, unter anderem unserem Kino, erhalten Sie Informationen zu den unterschiedlichsten Themen rund um Geschichte, Gegenwart und Zukunft der verschiedenen Gebäude und Einrichtungen. Der Stadtplan mit Route und die Audiokommentare sind einfach herunterzuladen, die Anleitung findet sich auf der Website.

Aufblende


Auch der bulgarische Regisseur Milko Lazarov lässt uns in seinem Spielfilm ÂGA - NANOUK in wunderbaren Aufnahmen von Jakutien im Nordosten Russlands in die unbekannte Welt der Eiswüste eintauchen und erzählt von Nanouk und Sedna, die den Traditionen folgend in einer Jurte leben und die unwirtliche Region um keinen Preis gegen die „moderne“ Welt eintauschen wollen.
Noch während der Dreharbeiten zu seinem Film LETO (Sommer) ist der russische Regisseur Kirill Serebrennikov festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden. Von dort überwachte er die letzten Dreharbeiten. In seinem Film führt er uns in einen Leningrader Sommer Anfang der 1980er Jahre, einen kurzen Sommer des Aufbruchs in den musikalischen Underground der UdSSR.
In der Zeit des Wiederaufbaus Polens in der 1950er Jahren reist ein Musiker durch das Land, um traditionelles Liedgut zu sammeln und zu dokumentieren. Er verliebt sich beim Vorsingen in eine junge Frau. Der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski, der bei uns durch den Film IDA, bekannt geworden ist, beschreibt in seinem Film COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE anhand dieser Liebesgeschichte eine ganze Epoche des sozialistischen Polens von 1949 – 1964, wieder in bestechenden Schwarz/ Weiss Bildern wie schon bei IDA.
Die wohl bekannteste nicht biblische Weihnachtsgeschichte schrieb der englische Autor Charles Dickens: A Christmas Carol. Unzählige Male gedruckt, literarisch variiert bis zur Disney Figur Uncle Scrooge (Dagobert Duck), steht A Chistmas Carol für die literarische Repräsentation des „Geistes der Weihnacht“. Der englische, aus Indien stammende Regisseur Bharat Nallluri hat nun in seinem Film CHARLES DICKENS: DER MANN, DER WEIHNACHTEN ERFAND – THE MAN WHO INVENTED CHRISTMAS den berühmten Autor und die Entstehungsgeschichte der Erzählung in den Mittelpunkt gestellt. Wir zeigen den Film sowohl in der deutsch untertitelten Originalfassung als auch in der deutsch synchronisierten Fassung. Selbstverständlich läuft der Film bei uns in der Weihnachtswoche. Ergänzend dazu zeigen wir als Kinderfilm am 21. und 23.12. nachmittags die freie Adaption der Geschichte durch die „Augsburger Puppenkiste“: GEISTER DER WEIHNACHT.
Einen Kontrastpunkt setzen wir in der Silvesterwoche mit Lars von Triers THE HOUSE THAT JACK BUILT in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Ein Film, der polarisiert, wie oft bei Lars von Trier, aber auch auf eine dunkle Weise fasziniert. Erzählt wird die Serienmördergeschichte von Jack im Zwiegespräch zwischen ihm und einem gewissen Virgil, dessen Identität sich am Ende des Films herausstellt. Von Trier, seit langem das Enfant Terrible des europäischen Films, zeigt das Böse, das frei von allen Skrupeln und moralischen Bedenken, sein perfides Ziel verfolgt. Ein Film, der sicherlich verstört, den man aber sehen sollte, um sich damit auseinander zu setzen.
Uns bleibt, nach einen spannenden Kinojahr, in dem das Filmforum zum wiederholten Mal mit dem „Hessischen Kinokulturpreis“ ausgezeichnet wurde, Ihnen und Euch allen schöne Weihnachtstage und ein Gutes Neues Jahr zu wünschen.
Am 24. und am 31. Dezember bleibt unser Kino geschlossen.


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