Filmforum Höchst

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Aufblende

      
Was passiert, wenn aufgrund des Klimawandels eine ganze Insel im Meer verschwindet? Dies droht der Nation Kiribati im Pazifik. Matthieu Rytz erzählt in seinem Film ANOTE´S ARK von den Bewohner*innen der Insel und ihrem Umgang mit der drohenden Katastrophe …
Im Anschluss an die Deutschlandpremiere des Films am 2. September diskutieren Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB (CDU) und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) im Filmforum über den Klimawandel, seine Folgen und die Frage, was wir dagegen tun können. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die auf die Initiative von Prof. Dr. Matthias Zimmer zurückgeht, beträgt 5,- €
Beinfreiheit und bequeme Sitze, das sind die Voraussetzungen für einen gelungenen Kinobesuch, besonders bei überlangen Filmen. Beides bietet das Filmforum und so haben wir im September einen Programmschwerpunkt mit langen und sehr langen Filmen.
Wir zeigen Quentin Tarantinos ONCE UPON A TIME … IN HOLLYWOOD; nachmittags in der deutschen und abends in der OmU Fassung, Lazlo Nemes´ neuen Film SUNSET, Carlos Reygadas NUESTRO TIEMPO aus Mexiko und das argentinische Kinoereignis des Jahres, den monumentalen Film LA FLOR von Mariano Llinás, der mit sechs Episoden, die von verschiedenen Filmkunstformen inspiriert sind, der Kinogeschichte Anerkennung zollt. Jede Episode, in der jeweils die gleichen Schauspielerinnen auftreten, gehört einem anderen Genre an. Die französische „Télérama“ schrieb über LA FLOR: „Erfinderisch à la Borges, üppig à la Bolaño, spielerisch à la Hergé. Das Kino wird niemals wieder dasselbe sein.“
Der Film wird in 3 Teilen an drei Sonntagen gezeigt (Eintritt pro Teil 10,-€).
Als weiteren lateinamerikanischen Film präsentieren wir in diesem Monat den neuen kubanischen Film SANTA Y ANDRÉS von Carlos Lechuga, sozusagen als Nachschlag zu unserem Festival“ Cuba im Film“.
Von einer eigentlich unmöglichen Liebesgeschichte, die sich zu einer Reise mitten hinein in Indiens Klassengesellschaft entwickelt, erzählt Ritesh Batras in seinem Film PHOTOGRAPH, der in Mumbai spielt…
Während Lazlo Nemes´ SUNSET, im gleichen radikal klaustrophobischen Kamerastil wie SON OF SAUL gedreht, die Endzeit der österreichisch – ungarischen Monarchie atmosphärisch aufleben lässt, führt uns Peter Jacksons Dokumentarfilm THEY SHALL NOT GROW OLD mit Archivbildern und Originalzitaten in den 1. Weltkrieg, der der alten europäischen Welt ein Ende setzte. Zugleich wirft Jackson mit seinem Film die alte Frage auf: Wieweit darf der Dokumentarfilm sein Material, hier die Archivbilder, bearbeiten? Denn Jackson hat die Bilder durch die Restauration des originalen Filmmaterials unter Verwendung modernster Technik auf den neuesten Stand des Hochglanzkinos gebracht, koloriert und mit einer Brillanz versehen, die sie nie hatten. Wir bieten unserem Publikum mit der Projektion des Films vom 19.9 – 25.9. die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung über dieses Experiment zu bilden.
Mit Pedro Almodóvars DOLOR Y GLORIA – LEID UND HERRLICHKEIT, einem Meisterwerk des wichtigsten spanischen Regisseurs, das die Lebens- und Schaffenskrise eines Filmregisseurs thematisiert und Jim Jarmuschs vergnüglich - schauriger Genre Parodie THE DEAD DON´T DIE zeigen wir zwei Produktionen, die im Sommer gestartet sind und die wir unserem Publikum nicht vorenthalten wollen.
LA PARANZA DEI BAMBINI – DER CLAN DER KINDER von Claudio Giovannesi erzählt eine neue und doch alte Geschichte: Das Nachrücken der ganz Jungen in der organisierten Kriminalität, hier am Beispiel der italienischen Clans. Damit einher geht eine Radikalisierung, das Überschreiten der alten Regeln und einer gewissen Moral. Beobachten kann man diese Grenzen- und Zügellosigkeit auch in anderen Ländern, besonders in Lateinamerika. In CITY OF GOD, dem Klassiker des brasilianischen Bandenfilms, zeigten Fernando Meirelles und Katia Lund 2002, wie die Kriminalität und Banden- wie Staatsgewalt aus dem Ruder laufen. Der Mexikaner Amat Escalante beschrieb in seinem kompromisslosen Film HELI ohne jede Beschönigung, ohne jede romantische Anwandlung in hyperrealistischer Weise die Herrschaft der Drogenkartelle in Mexiko.
In diesem Jahr beteiligt sich das Filmforum am „Kinosommer Hessen“, der Open Air Veranstaltungsreihe des Hessischen Film- und Kinobüros. Wir zeigen gemeinsam mit der Gemeinde Hattersheim am 22. August den französischen Film DAS LEBEN IST EIN FEST von Olivier Nakache und Eric Toledano, eine wunderbare Komödie um eine sommerliche Hochzeitsfeier vor den Toren von Paris, bei der alles was nur schiefgehen kann, schiefgeht.  (Hattersheim, Ufercafé)
Schließlich gibt es auch in diesem Spätsommer wieder einen „Nollywood“ Film im Filmforum. Bereits am 30. August präsentiert Ehizoya Golden Entertainment mit WEDE den neuen Film des nigerianischen Regisseurs Lancelot Oduwa Imasuen im Rahmen des “Nollywood” Fests Frankfurt. Weitere Informationen unter www.nollywoodawards.com und www.Ehizoyafilms.com

Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
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