Alvarado – Una mirada fraternal – ein brüderlicher Blick - Filmforum Höchst

Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
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Alvarado – Una mirada fraternal – ein brüderlicher Blick

Film Beschreibung
        
Alvarado – una mirada fraternal – Ein brüderlicher Blick

„Meine erste Begegnung mit Alvarado hatte ich bei der Premiere des Dokumentarfilms EL MELAO DE CANA im Kino von Mella, im Osten Kubas. Ich hatte ein Lied von ihm verwendet, ein Lied über die örtliche Zuckerrohrfabrik, die Thema des Films war.
Wir redeten kurz miteinander, verabredeten uns für den nächsten Tag. Er hatte erfahren, dass ich auch Maler bin, ebenso wie er selbst, und er wollte mir seine Arbeiten zeigen.
Wir trafen uns in seinem Häuschen, wo er wohnt, und wo er malt und wo er Gitarre spielt.
Er packte sofort die Farben aus, ich suchte mir Malunterlagen, wir tranken Rum, und wir malten los. Es kamen Freunde, alle musizierten zusammen, ich malte sie, und wir tranken. Meine Kamera war immer dabei. Oft nahm Alvarado sie, und er benutzte sie wie seine Gitarre, wie seinen Pinsel. Und immer sang Alvarado, alleine, mit seinem Sohn der zu Besuch kam und Bongo spielte, mit den Freunden. Ich lernte alle kennen die in seinen Liedern eine Rolle spielten: den alten Herrn „Tic Tac“ der fast täglich zu Besuch kommt, aber meistens Frauen, glückliche und unglückliche Lieben. Alvarado musste alles was ihn tief bewegte zum Lied machen. Nur so konnte er damit fertig werden. Jeder im Dorf kennt ihn. Er ist beliebt, aber er ist auch Außenseiter. Die Freiheit die er sich nimmt schreckt. Und zugleich wissen sie: er ist der Erzähler ihres alltäglichen Lebens.“  (Hans-Peter Böffgen)

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