Andere Seite der Hoffnung - Filmforum Höchst

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Andere Seite der Hoffnung

Film Beschreibung
Toivon tuolla puolen – Die andere Seite der Hoffnung

Nach der Proletarischen Trilogie und der Trilogie der Verlierer hat Regisseur Aki Kaurismäki erstmals 2011 mit LE HAVRE die Motive Einsamkeit und Leid der kleinen Leute in Finnland auf die Erfahrung vieler tausend europäischer Flüchtlinge ausgedehnt. So erzählt sein neuester Film TOIVON TUOLLA PUOLEN - DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG, der dieses Jahr auf der Berlinale den Silbernen Bären gewann, von Khaled aus Syrien, der als blinder Passagier nach Helsinki kommt, um dort ein neues, einfaches, aber besseres Leben in Frieden zu beginnen. Er will alles richtig machen und beantragt zunächst Asyl... Und dann ist da noch Wikström, der nach Jahren seine Frau verlassen hat, um ebenfalls nochmal neu zu beginnen: Das „Restaurant zum goldenen Krug“ wird seine neue Herausforderung, mit einem Küchenteam, das seine großen Zeiten wohl nie erlebt hat; und natürlich will der Laden nicht so richtig funktionieren. Mit Sushi soll es zunächst aufwärts gehen: SUSHI IN SUHL meets WOLKEN ZIEHEN VORÜBER. Es sind wieder die Musik und die Bilder, ein Erzählen fast ohne Worte, die Kaurismäki und seine lakonische Erzählweise und Filmsprache berühmt gemacht haben. Es steckt zugleich Hoffnung und eine große Traurigkeit in den Bildern, wenn Khaled in einem braunen Arbeiterkittel im Restaurant arbeitend vor einem überlebensgroßen Jimi Hendrix-Portrait den Teppichboden saugt. Man wird ihm einen Pass besorgen, legal oder illegal. „Finnland ist ein gutes Land, mit guten Menschen“, sagt Khaled. Kaurismäki macht aus der kleinen Erzählung und den kleinen Leuten eine neue große Geschichte des Miteinanders. Vielleicht genau das, was ein krisengeschüttelter Kontinent braucht.
Kinokonzert BÄNDI - Finnischer Tango am 22.4. um 20 Uhr „Der Tango ist der Blues der Finnen“, soll Aki Kaurismäki einmal gesagt haben. Dabei entstaubt das Frankfurter Ensemble seit mittlerweile 11 Jahren die wunderbar-traurigen Ohrwürmer des Finnischen Tangos der 30er- bis 60er-Jahre und mixt diese höchst gekonnt mit Bossa-, Rumba-, Jazz- und Country-Elementen. Ihre CD Satumaa wird landesweit in den Rundfunkanstalten  gespielt. „Mitreißend, charmant und ein wenig melancholisch“, schrieb die FAZ.Besetzung: Kristina Debelius (Voc/Stagepiano/), Tobias Frisch (Voc/Violine, Kazoo), Johannes Kramer (Kontrabass), Volker Denkel (pedal steel guitar, Gitarre), Thomas Salzmann (Dr/Perc).
 
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