Ciroken Bajare weranbuye – Geschichten von zerstörten Städten - Filmforum Höchst

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Ciroken Bajare weranbuye – Geschichten von zerstörten Städten

Film Beschreibung
        
Filme der Filmkommune Rojava
Die Filmkommune Rojava in Kobanê bildet Drehbuchautor*innen und Filmemacher*innen aus. Gegründet 2015, ist ihr Ziel, ein populäres Kino zu schaffen, in dem sich die Menschen aus den verschiedenen Regionen ihre Geschichten einander erzählen. Neben dem kulturellen Austausch liegt ein weiterer Fokus auf der Perspektive der Frauen und der Unterdrückten. Kurdisch, das jahrzehntelang in Syrien verboten war, wird erstmalig zur Kinosprache. Ihr Schwerpunkt liegt auf den Geschichten der Revolution, dem Kampf der Frauen, den Geschichten der Unterdrückung und des Aufbegehrens. Aber auch persönliche Erfahrungen und Konflikte werden erzählt.

Ciroken Bajare weranbuye - Geschichten von zerstören Städten
Die Kurden nennen die Region Rojava oder „Der Westen“. Der Ort an dem die Sonne Kurdistans untergeht: der Norden Syriens. In Rojava befindet sich der Schauplatz eines grausamen Krieges. Ein mit Blut übergossenes Land, gezeichnet von Massenvergewaltigungen und Massenmorden, verantwortet durch die Terrormiliz Islamischer Staat.
Aus drei zerstörten Städten Rojavas erzählen drei Geschichten vom brutalen Krieg und wie er nicht nur Städte, sondern auch die Menschen zerstört. Sinjar, Kobanî und Jazaa bilden den Hintergrund des Films. Derzeit befinden sich die Städte im Wiederaufbau. Die Bewohner wollen den zukünftigen Generationen ein anderes, ein besseres Rojava bieten.
Die Filmemacher erkunden Parallelen zwischen Fiktion und Realität. Ihre Erzählungen basieren auf den Worten derer, die die Schrecken tatsächlich erlebt haben. GESCHICHTEN VON ZERSTÖRTEN STÄDTEN ist der erste Spielfilm in kurdischer Sprache, der von der Rojava Film Kommune realisiert wurde, die nach der Revolution durch einen Zusammenschluss von Künstlern gegründet wurde.

        
Kera kor - Das stumpfe Messer
Der Film beschreibt den Alltag einer älteren Frau in der Stadt Derik in Rojava, die jeden Morgen in aller Frühe aufsteht, um Fett zu sammeln und damit ihre Familie zu ernähren.
Dare bitene - Einsame Bäume (Dengbêj)
Der Dokumentarfilm erkundet die Wurzeln und das Erbe der regionalen Sängerinnen und Sänger, der Poeten und Geschichtenerzähler, die auch als Dengbêj bekannt sind. Durch Musik und Landschaftsaufnahmen sollen Kunst, Leben und die kulturelle Vielfalt Rojavas gezeigt werden. Eine neue Generation von Geschichtenerzähler*innen aus der Film-Kommune Rojava würdigt diejenigen Frauen und Männer, die die Geschichten der Menschen in Rojava in ihren arabischen, kurdischen und assyrischen Liedern lebendig werden lassen.
Kurzfilme der Studierenden der Kommune
DENG (15 Min.) / DERVIS (25 Min.) / BERX (6 Min.) / MAZI (4. Min.)
Kurzfilme der Erstsemester der Filmkommune
12 x 1
zeigt, wie die Studierenden der Filmkommune ihre Filme produzieren und ermöglicht so einen Blick hinter die Kulissen der ersten Kunst - Akademie in Rojava.

Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €
Emmerich-Josef-Straße 46a, 65929 Ffm Telefon: 069 212 45 664
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