Das Salz der Erde - Filmforum Höchst

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Das Salz der Erde

Film Beschreibung
Das Salz der Erde

Über Jahrzehnte hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und ihrer Geschichte in eindrucksvollen Fotoreportagen dokumentiert. Er wurde dabei Zeuge von Kriegen, Post-Konflikt-Gesellschaften, Vertreibungen, Hungersnöten und Leid. Seine Fotografien formieren und transportieren einen bestimmten Blick auf die Welt. Salgados fotojournalistische Arbeit ist geprägt von Mitgefühl und Humanismus. Er lebte mit den Menschen, die er fotografierte, ließ ihnen ihre Würde und gab ihnen eine Stimme.
Bis er selbst seine Belastungsgrenze überschritten hatte. Seit dem erfahrenen Grauen des Völkermords in Ruanda, änderte sich seine Arbeit. Nachdem er lange Chronist des Elends war, richtete Salgado jetzt den Blick auf die Schönheiten der Natur. Sein Projekt "Genesis" widmete sich den unberührten, paradiesischen Orten der Erde. Seither stehen Fauna, Flora und Umweltschutz im Zentrum seiner Arbeit.
Der beiden Filmemacher Wenders und der Sohn des Fotografen Juliano Ribeiro Salgado wählen einen gelungenen Weg der Annäherung an den Fotografen und sein Werk. Sie begleiten ihn während der Arbeit und zeichnen seinen Werdegang nach. Mal ist es die Perspektive Wenders, mal die Julian Ribeiros, dann wieder kommt der Fotograf selbst zu Wort, erzählt von seinen Reisen und der Entstehung seiner Bilder. Um eine Verbindung des Fotografen zu seinen Bildern zu erzeugen, hat Wenders für die Interview-Aufnahmen eine Technologie ausgetüftelt. Vor dunklem Hintergrund kommentiert Salgado seine Fotos, die er auf einem Bildschirm sieht. Über einen Spiegel nimmt ihn die Kamera dabei auf, Künstler und Werk spiegeln sich und sprechen den Zuschauer direkt aus den Bildern heraus an.
 
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