Filmforum Höchst

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Das Festival 2017
11. bis 20. Mai 2017 bei uns im Filmforum Höchst
Aufblende


Ein weiteres besonderes Ereignis steht am Ende des Monats. Anlässlich der Aufführung von Aki Kaurismäkis lang erwartetem neuen Film TOIVON TUOLLA PUOLEN – DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG wird die Frankfurter Band „Bändi“, die dem finnischen Tango verpflichtet ist, am Samstag den 22. April vor der Vorführung im Filmforum auftreten, sozusagen als verspätetes Ostergeschenk an unser Publikum. Unter anderem werden auch Musikstücke aus Kaurismäki-Filmen zu hören sein.

Wir freuen uns in diesem Monat den Oscar-Gewinner MOONLIGHT von Barry Jenkins präsentieren zu können, der vom Aufwachsen eines homosexuellen Afroamerikaners jenseits jeder Klischees und jedes didaktischen Impetus erzählt. Vielmehr zeichnet sich sein Film durch die Schönheit der sinnlichen Bilder und ihrer Komposition aus. Ergänzend zeigen wir Raoul Pecks gleichzeitig mit DER JUNGE KARL MARX herausgekommenen Film I AM NOT YOUR NEGRO über den wohl bedeutendsten und einflussreichsten afroamerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts: James Baldwin. Indem Peck dessen letzten Text zur Grundlage seines Films macht, ermöglicht er dem Publikum, mit dem Denken und der Literatur Baldwins vertraut zu werden, in deren Zentrum immer wieder Themen wie Rassismus und Sexualität stehen. Stets umkreist sein Denken und Schreiben die Fragen nach Identität der Afroamerikaner/ innen und der (eigenen) Homosexualität. Raoul Peck bemerkte während der vergangenen Berlinale, die seine beiden Filme präsentierte, in einem Interview, dass neben Karl Marx vor allem James Baldwin in seiner Jugend prägenden Einfluss auf ihn hatte.

Dass es große amerikanische Filmkunst im vermeintlichen Schatten des Mainstreams gibt, das beweisen immer wieder Filme wie Kelly Reichardts von der Kritik hochgelobter Film CERTAIN WOMEN, Iras Sachs´ kleiner, aber sehr einfühlsamer und genau beobachteter LITTLE MEN sowie Kenneth Lonergans Oscar-prämierter (Casey Affleck für die beste männliche Hauptrolle) großartiger Film MANCHESTER BY THE SEA.

Was sich im französischen Kino tut, zeigen wir zu Beginn des Monats nicht nur mit . Auf dem Programm stehen auch die Filme des Altmeisters André Techiné und der zweite Film des Schriftstellers und Filmemachers Rachid Djaïdani (RENGAINE) , ein Road Movie zweier ungleicher Akteure mit dem Rapper Sadek und Gérard Depardieu in den Hauptrollen - womit wir in diesem Monat Onkel und Nichte (Delphine Depardieu) präsentieren, den Onkel allerdings nur auf der Leinwand.

Und schließlich findet auch der deutschsprachige Film in unserem Aprilprogramm seinen Platz: Josef Haders erste Regiearbeit WILDE MAUS mit Hader selbst und Georg Friedrich als Protagonisten einer - wie kann es anders sein - schwarzhumorigen Geschichte und Jakob Lass´ (LOVE-STEAKS) zweiter - auf der Berlinale von der Kritik gefeierter - Film TIGER GIRL.

 
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