Oktjabr – Oktober - Filmforum Höchst

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Eintritt: 7 € (mit Frankfurt-Pass 3,50 €)
Kinderkino: 3 €

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Oktjabr – Oktober

Film Beschreibung
Oktjabr - Oktober

Nach dem Erfolg und der Anerkennung, die er für seinen Film BRONENOSEC
POTEMKIN - PANZERKREUZER POTEMKIN (1925) erhalten hatte, war klar, dass der noch nicht dreißigjährige Regisseur Sergei Eisenstein einen Auftrag für einen der Filme erhalten würde, die zum zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution in der Sowjetunion hergestellt werden sollten. . Nach der Romanvorlage Ten Days that Shocked the World des US -amerikanischen Journalisten John Reed entstand OKTJABR. Darin geht es um die Ereignisse, die am 25. Oktober 1917 zum Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg geführt haben. Für die Rekonstruktion dieses Sturms erhielt Eisenstein großzügige Unterstützung.Er konnte nicht nur an originalen Schauplätzen drehen, sondern kommandierte für die Massenszenen ein Heer von mehreren Tausend Statisten und hatte immer Strom für die Nachtaufnahmen. Allerdings ging es dem Regisseur nicht in erster Linie um eine Erinnerung an das historische Ereignis, als vielmehr dessen Bedeutung und ideologischen Hintergrund mit den Mitteln des Films zu erklären. Insbesondere die visuelle Gestaltung des Sturms auf das Winterpalais wurde zum Sinnbild des vollständigen Umsturzes der gesellschaftlichen Verhältnisse. Als der Film unter großem Zeitdruck zum Jahrestag der Revolution fertig geworden war, verzögerte sich seine Aufführung, weil mittlerweile Trotzki, der im Film eine zentrale Rolle spielte, in Ungnade gefallen war. OKTJABR wurde völlig überarbeitet und wurde erst Anfang 1928 in der UdSSR uraufgeführt.
Mit Einführung

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