Salut les cubains - Filmforum Höchst

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Salut les cubains

Film Beschreibung > Cuba im Film Mai 2017
Salut les cubains

1963 ist die französische Filmemacherin und Fotografin Agnes Varda nach Cuba gekommen, um sich, wie viele andere vor allem französische Intellektuelle und Künstler, ein Bild von dem „neuen Cuba“ zu machen. Der soziale, historische und politische Kontext interessierte sie besonders und so tauchte sie ein in den kubanischen Alltag und machte sich ein Bild, bzw. viele Bilder. In fast 1000 Fotos fing sie das Leben ein und drückte damit auch ihren Respekt gegenüber einem Land aus, dass den imperialistischen Bestrebungen der USA wiederstanden hatte. Zwei Jahre vor ihrer Ankunft hatten die Kubaner die amerikanische Invasion in der Schweinebucht zurückgeschlagen, die „Kuba Krise“ war gerade überstanden.
Aber Varda wollte auch einen Film machen und so kombinierte sie, zurück in Paris, die Fotos zu einem halbstündigen Film, dessen Kommentar von Michel Piccoli und ihr selbst gesprochen ist.
So entstand der berühmte Kurzfilm SALUT LES CUBAINS, der Vardas Faszination gegenüber Cuba in der Kombination von Fotos, die von der Spontaneität des Lebens geprägt sind, zum Ausdruck bringt. Sie zeigen uns die Lebendigkeit Havannas, die improvisierten Tanzszenen in den Straßen, die Zuckerrohrernte, die Militäraufmärsche, die Rumba Samstage, die Reden Fidels, Gesichter und Gesten der Kubanerinnen und Kubaner. Und so begegnen wir unter anderem auch dem großen Sänger Benny Moré in diesem wunderbaren Film, der charakteristisch ist für Agnes Vardas filmisches Werk und ihren spezifischen fotografischen Blick ist, sozusagen als weibliche Variante des Blicks des amerikanischen Fotografen Robert Frank und dessen  Fotoserie THE AMERICANS.
 
Copyright 2015. All rights reserved.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü