AMUSSU - Filmforum Höchst

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AMUSSU

        
Wir leben in einer Welt der Ausbeutung. Dies zeigt recht eindringlich der Dokumentarfilm AMUSSU von Nadir Bouhmouch. Bereits 2016 hat der marokkanische Regisseur die Bewegung „Amussu xf Ubrid n ‚96“ (Bewegung der Straße 96) verfolgt, bei der die Bewohner*innen des Dorfes Imiders im Zentrum Marokkos sich gegen die Ausbeutung ihrer Wasserreserven wehren. Ihr Gegenspieler ist die größte Silbermine Afrikas, die jahrelang die lokalen Wasservorkommen verbraucht und für Wasserknappheit und Ernteausfälle in den umliegenden Dörfern sorgt. Die Gemeinden leben in Armut und Arbeitslosigkeit und profitieren nicht von den sie umgebenden Bodenschätzen. 2011 besetzten Dorfbewohner*innen eine zentrale Wasserzuleitung und organisieren sich seither in wöchentlichen Protestlagern und gemeinsamen Aktionen. Viele Bürger*innen sind aufgrund ihres Protestes bereits im Gefängnis gelandet. Bouhmouch begleitet die Dorfbewohner*innen in ihrem Alltag und zeigt die Verknüpfung des täglichen Lebens mit dem Protest und dem Kampf um das Wasser. Dadurch gibt er den Menschen ein Gesicht, zeigt die Dynamik von Bekanntschaften und die tiefe Verwurzelung zu Kultur und Tradition.
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