Das schwarze Quadrat - Filmforum Höchst

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Das schwarze Quadrat

Von dem Titel gebenden schwarz-weißen Kunstwerk des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch existieren bekannterweise mehrere Varianten. In seinem Debütfilm lässt Regisseur Peter Meister dem in schwarz-weiß gezeichneten, ungleichen Ganoven-Paar Vincent (Bernhard Schütz) und Nils (Jacob Matschenz) ihren millionenschweren Diebstahl durchaus gelingen; allein die Übergabe an die Auftraggeber steht noch aus. In seinem 2018 mit dem Tankred-Dorst-Drehbuchpreis ausgezeichneten Skript soll die Aushändigung desselben, zur dramatischen Fokussierung der Handlung, an Bord eines Kreuzfahrtschiffes stattfinden. Um an Bord zu gelangen wird – unter Zuhilfenahme von Chloroform – ein neuerlicher Diebstahl begangen; jedoch sind die solchermaßen angeeigneten Identitäten an Bord als David Bowie- und Elvis-Imitatoren bereits fest ins Unterhaltungsprogramm der Kreuzfahrt eingebucht. So werden dem disparaten Gauner-Duo völlig neue künstlerische und darstellerische Befähigungen abverlangt. Unschwer zu erraten, es stehen in dieser irrwitzigen Mischung aus Thriller und Komödie noch zahlreiche Wendungen und Komplikationen an, zumal an Bord mit der Kunstdiebin Martha, dargestellt durch die bereits in ähnlich abgründig humorvoller Weise auffällig gewordene „Toni Erdmann“-Darstellerin Sandra Hüller, eine weitere Anwärterin auf die Eroberung des Diebesgutes bereitsteht, denn letzten Endes wollte Meister nur einen Film machen, „der einfach extrem unterhaltsam ist.“
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