Mein Sohn - Filmforum Höchst

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Mein Sohn

Marlene (Anke Engelke) will ihren Sohn Jason (Jonas Dassler) eigenhändig mit dem Auto von Berlin in die Schweiz fahren. Er soll dort in einer speziellen Reha von einem schweren Verkehrsunfall genesen. Jason ist 20, ein talentierter Skater und fühlt sich, auch noch nach seinem Unfall, unverwundbar. Von seiner überfürsorglichen Mutter fühlt er sich eher eingeengt und in seiner Freiheit bedroht, als beschützt und unterstützt. Seine Mutter möchte ihn aber nun mehr denn je behüten vor der Welt und vor seinem eigenen Leichtsinn. Auf ihrer Autofahrt in die Schweiz –  zu zweit in einem Volvo – werden die Konflikte zwischen den beiden nicht kleiner, aber die Auseinandersetzung immer unausweichlicher. Marlene will ihren ihr fremd gewordenen Sohn nicht loslassen und ihm aufzeigen, worauf es im Leben ankommt. Jason möchte Marlene beweisen, dass das echte Leben nicht planbar ist und es sich lohnen kann, die Kontrolle zu verlieren. Ein Road Movie über das Abkapseln von Mutter und Kind und über die Angst vor Verlust. Lena Stahl konzentriert sich in ihrem Spielfilm-Debüt vor allem auf die beiden Hauptdarsteller*innen und ihr gelingt dieses Drama ohne Partei für eine der beiden Protagonist*innen zu ergreifen. Anke Engelke und Jonas Dassler bilden ein zauberhaftes Mutter-Sohn-Gespann.
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