NOMADLAND - Filmforum Höchst

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NOMADLAND

        
NOMADLAND befasst sich mit den Nachwirkungen der 2008er Wirtschaftskrise auf Fern, eine ältere Frau aus Nevada (gespielt von der großartigen Frances McDormand). Nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust ihres Jobs packt sie ihre Siebensachen zusammen und reist fortan als „Haus-lose“ Nomadin in ihrem Van durch den Südwesten der USA. Dabei begegnet sie den unterschiedlichsten Menschen und deren Geschichten, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und entdeckt für sich die Subkultur des modernen Nomadentums, die sich jährlich zu einem Treffen in Arizona zusammenfindet.
Die vielfach prämierte, semifiktionale Filmadaption nach dem Sachbuch von Jessica Bruder imponiert durch ihre mäandernde Erzählweise und feinfühlige poetische Betrachtung des alternativen, archaischen und minimalistischen Lebensstils seiner realen nomadischen Figuren. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloé Zhao zeichnet ein zutiefst naturalistisch-humanistisches Porträt marginalisierter Lebensformen jenseits der gesellschaftlichen Mitte. Dabei verrät NOMADLAND viel über die amerikanische Ur-Seele, aber auch die „trostbringenden Heilkräfte der Natur“, wie Zhao es ausdrückt, angesichts realer existentieller Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
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