NOTRE DAME DE NIL - Filmforum Höchst

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NOTRE DAME DE NIL

        
NOTRE-DAME DU NIL blickt auf ein katholisches Internat in den Bergen Ruandas im Jahr 1973: Hutu- und Tutsi-Mädchen, viele von ihnen Töchter von Militär-, Politik- und Wirtschaftsfunktionären, sollen hier gemeinsam auf eine Zukunft in der Elite der Gesellschaft vorbereitet werden. Die jungen Frauen teilen ihren Alltag und ihre Träume, scheinbar unabhängig von der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung des Landes. Doch die ethnischen Konflikte hängen wie Gewitterdunst über den Mädchen und entladen sich in immer massiver werdenden Auseinandersetzungen, die schließlich zu einer Welle der Gewalt führen. NOTRE-DAME DU NIL basiert auf dem 2012 erschienenen gleichnamigen Roman der Schriftstellerin Scholastique Mukasonga. Die Literaturverfilmung zeichnet in einer packenden Dramaturgie, eindringlichen Darstellungen und einer poetisch-symbolischen Bildsprache im Mikrokosmos des Internates den Weg zur Katastrophe des Jahres 1994.
„Es gab einige ausgezeichnete und kraftvolle Filme über den Völkermord in Ruanda 1994, aber an Scholastiques Roman interessierte mich am meisten, wie sie zu den Wurzeln des Konflikts zurückging und deutlich zeigte, dass die interethnische Opposition zuerst von den frühen deutschen Siedlern eingeführt worden war. Sie waren es, die im 19. Jahrhundert beschlossen, das ruandische Volk brutal zu spalten. Davor wurden die Menschen einfach nach sozialer Klasse und Beruf unterschieden, nicht nach ihrer Herkunft.“ Atiq Rahimi
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